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Pressemitteilung der Hartmannsdorfer Wetterfrösche: Sommerrückblick 2021

„Wo ist denn nun die globale Erwärmung?“ Diese Aussage hörte man in diesem Sommer des Öfteren. Sie trägt genau so wenig zu einer seriösen Debatte bei, wie das pauschale Zuordnen einer Flutkatastrophe und ähnliche Einzelereignisse zum Klimawandel. Dieser Diskurs muss in der Gesellschaft und auch in der Politik schleunigst wieder versachlicht werden.

Wir sind keine Klimatologen, deshalb lassen wir nur die Fakten sprechen und geben keine Bewertung ab.

Meteorologisch gesehen ist „Sommer“ nicht wie im Kalender zwischen 21. Juni und 22. September, sondern – aus rein statistischen Gründen – zwischen 1. Juni und 31. August.

Klimatologisch gesehen ist der August als der wärmste der drei Sommermonate zu erwarten, obwohl die Sonne da schon nicht mehr am höchsten steht, aber die Luftmassen in Südeuropa konnten sich bis dahin bereits gut aufheizen (der kälteste Monat ist auch nicht der Dezember, obwohl die Tage dort am kürzesten sind, sondern Ende Januar, weil dort umgekehrt die Luftmassen aus Nordeuropa… naja, Sie wissen schon).

Unsere Aufzeichnungen der Wetterstation Hartmannsdorf an der Europäischen Oberschule haben ergeben, dass in diesem Jahr der Juni der wärmste Monat des Sommers war. Durchschnittlich wurde hier eine Maximaltemperatur von 24,6 Grad erreicht, im Juli waren es 23,6 und im August nur 20,7 Grad.

In allen drei Monaten zusammen gab es 28 „echte Sommertage“ (also Maximumtemperatur mind. 25,0 Grad), davon jedoch nur fünf im August. Im Übrigen gab es im ganzen Sommer in Hartmannsdorf nur drei (!) „Hitzetage“ (Max. über 30,0 Grad), die allesamt im Juni waren. Seit Jahren einmal wieder Sommerferien, in denen nicht einmal 30,0 Grad Celsius erreicht wurden.

Dementsprechend gab es auch nur drei „Tropennächte“ in diesem Sommer, in denen man nachts schwitzen musste (d.h. die Außentemperatur sinkt nicht unter 20,0 Grad, von der Luft im Schlafzimmer ganz zu schweigen), das war natürlich jeweils die Nacht nach den drei Hitzetagen (am Stück), die übrigens auch noch vorm kalendarischen Start des Sommers stattfanden (17., 18. und 19. Juni).

Niederschlagstechnisch sollte jeder Hobbygärtner in diesem Jahr auf seine Kosten gekommen sein. Im Juni fielen 53,5 mm, im Juli 92 mm und im August 184 mm Regen. Das entspricht mehr als die Hälfte des seit Januar gesamten gefallenen Niederschlags im Jahr 2021. Das ist völlig normal, denn bei uns in Mitteleuropa fällt der meiste Regen des Jahres im Sommer.

Die längste Trockenperiode war vom 11. bis 20. Juni mit zehn Tagen, aber auch die achttägige Trockenphase vom 18. bis zum 25. Juli, also die letzte Schulwoche vor den Sommerferien, ist erwähnenswert. Vom 29. Juni bis zum 13. Juli gab es eine zweiwöchige Phase, die sehr regnerisch war: von diesen 15 Tagen gab es an 13 Tagen Niederschlag.

Aus statistischer Sicht darf man demnach von einem Sommer „im Rahmen“ sprechen. Wie der Winter wird, weiß niemand. Derart in den Medien angebotenen Prognosen unterliegen dem Prädikat „Kaffeesatzleserei.

"Die Europäische Oberschule Hartmannsdorf verabschiedet sich in die Sommerferien!

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen eine erholsame Zeit und freuen uns auf das neue Schuljahr 2021/22."

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Oberschüler im Fußballfieber

Mit viel Teamgeist, Ausdauer und Präzision zeigten 6 Schülerinnen und Schüler der beiden Oberschulen aus Waldenburg und Hartmannsdorf ihre Begeisterung für den FSV Zwickau als neuen Kooperationspartner des Trägervereins Europäisches Gymnasiums Waldenburg e.V.

Gemeinsam gestalteten sie unter Anleitung ihrer Kunsterzieher Herrn Kemter und Frau Handke ein großes Wandbild im Eingangsbereich des FSV Nachwuchsleistungszentrums in Zwickau. Auch der Wunsch, in der Umkleide der U19, die Spielernummern malerisch an die Wand zu bringen, wurde gleichzeitig mit umgesetzt. Zufrieden blicken sie auf das erste Projekt innerhalb der Kooperation zurück und freuen sich schon auf neue Aktivitäten in Fußballlaune!

 

Unser kreatives Team der Oberschulen:

 

Bild 1

hinten v.l.n.r.: Chantal Müller, Frau Handke, Herr Kemter, Saskia Krauß                           

vorn v.l.n.r.: Jamie Mulligan, Nele Büchner, Fernando Gubsch

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Bild 2:

außerdem hat mitgewirkt: Anna Günther ( Mitte)

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Am Mittwoch, dem 21. April 2021 fand die Siegerehrung des Videowettbewerbs statt.

Frau Vasold und Herr Kundisch ehrten alle anwesenden Teilnehmer und überreichten ihnen, bei schönstem Sonnenschein, tolle Preise.

Wir freuen uns sehr über die rege Teilnahme und hoffen, dass sich am nächsten Wettbewerb noch mehr Schülerinnen und Schüler beteiligen!

 

 

 

 

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Lebhafte Manufaktur der Genüsse

Im Oktober 2020 mussten wir uns als Schule einen würdigen Ersatz für die ausfallenden Schülerpraktika überlegen. Das praktische Arbeiten ist in der Berufsorientierung ein wichtiger Ansatz und bietet den Schülern und Schülerinnen eine willkommene Abwechslung zum Lernalltag. So entwickelte sich, beginnend bei der Idee, praktische Lerninhalte umzusetzen, das umfangreiche Konzept der Genussmanufaktur. Jeden Donnerstag sammelten sich die Schüler und Schülerinnen aus den Klassenstufen 7 und 8 zur Herstellung von Produkten zum Thema Genuss. Es wurden 4 Abteilungen gegründet. Ein Team widmete sich in der Küche der Herstellung von Marmeladen, Plätzchen, Knusperpralinen, Speckfett und Kräutersalz. Für die ansprechende Verpackung waren das Team Holz und das Team Textil zuständig. Dort sollten Holzkisten und Stofftaschen entstehen. Unsere Abteilung Marketing und Design sollte sich um ein Logo, Etiketten und die zukünftige Vermarktung kümmern. Um Mitarbeiter für diese Abteilungen gewinnen zu können, wurde eine fiktive Stellenanzeige formuliert und die Klasse 8 durchlief mit schriftlichen Bewerbungen und einem Vorstellungsgespräch mit Eignungstests das Bewerbungsverfahren. Die Klassenstufe 7 durfte sich mit einer kurzen Begründung für eine Abteilung entscheiden. Die Bewerbungsgespräche in Klasse 8 vor der 4- köpfigen Jury mit Klassen- und Fachlehrern, der Schulleitung und der Praxisberaterin waren ein echtes Erlebnis. Es war schön zu sehen, wie ernst die meisten Schüler und Schülerinnen diese Chance genommen haben und sich innerlich und äußerlich auf diese Situation vorbereiteten. Schon die Bewerbungsmappen mit Arbeitsproben begeisterten das Team der Berufsorientierung.

Natürlich brauchten wir in den verschiedenen Abteilungen auch Führungskapazitäten, die zusätzliche Aufgaben übernehmen. So entstand eine richtige Unternehmensstruktur. Gehaltsverhandlungen und Mitarbeiterversammlungen wurden durchgeführt.

 

In der Produktion war die Einhaltung der Hygienevorschriften eine besondere Herausforderung, die wir meistern konnten. Mit Maske, Handschuhen und Abstand untereinander ging es fröhlich ans Produzieren. Durchs Schulhaus zogen appetitanregende Düfte und überall war die freudig aufgeregte Stimmung zu spüren. Aber wir wussten auch, dass uns nicht viel Zeit bis Weihnachten bleibt und wir klare Ziele hatten. Jeder Mitarbeiter der Genussmanufaktur sollte vor den Weihnachtsferien ein Genussdreierlei in den Händen halten. Dann kam die Schulschließung und unser Ziel war nicht mehr zu erreichen. Obwohl sich einige Schüler freiwillig für Überstunden entschieden, um so viel wie möglich zu schaffen. Letztendlich konnte jeder 2 Produkte als Weihnachtsgeschenk für seine Lieben mitnehmen.

Unsere nächste Große Hoffnung war das Ostergeschäft. Es entstanden im Homeschooling tolle Produktideen für ein Ostergenusspaket. Aber wir müssen weiter geduldig sein und hoffen, dass wir bald wieder in die Produktion starten können. Da wir dieses Projekt noch nicht als sich selbstfinanzierende Schülerfirma betreiben, sind wir bei der Beschaffung von Rohstoffen auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Wir möchten auch zukünftig unsere Schüler mit diesem Projekt auf die berufliche Zukunft vorzubereiten und alltagspraktische Fähigkeiten vermitteln. Das ernsthafte Üben von Bewerbungsverfahren bereitet die Schüler und Schülerinnen zu dem auf einen unausweichlichen Schritt des Arbeitslebens vor. Die Erfahrung unter (mäßigem) Druck, im Team gemeinsam an einer größeren Sache zu arbeiten, unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Materialökonomie neue Produkte herzustellen und ansprechend zu gestalten wird den Schülern und Schülerinnen in Erinnerung bleiben. Dem beteiligten Schulpersonal auf jeden Fall.

Die Schüler und Schülerinnen haben sich kreativ und engagiert eingebracht und dabei Tolles geleistet. Mein besonderer Dank geht an die Lehrer, die uns so tatkräftig unterstützten und über den Tellerrand des Unterrichts hinaussahen – Danke Herr Kemter unser besonders engagierter Mitinitiator, Danke Frau Fankhänel und Her Kundisch! Danke an Frau Kühn und Herrn Wünsch – Ihr habt das Projekt offenherzig begleitet und uns Spielraum und Raum zur Verwirklichung gegeben und uns ermuntert, diese aufwendige Idee trotz schwieriger Umstände umzusetzen. Nicht zuletzt geht ein Danke an den Förderverein, der uns finanziell unter die Arme griff.

Ich hoffe, dass wir bald wieder die Schule mit Leben und Produktivität füllen können.

 

von Anja Seiler, Praxisberaterin an der Europäischen Oberschule Hartmannsdorf mit Berufsorientierung

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Mottowoche Klasse 10 / Montag

Unsere Abschlussklasse lässt sich von den hiesigen Begleitumständen nicht unterkriegen und „feiert“ in dieser Woche eine Mottowoche.

Am heutigen Montag verkleideten sich die Mädchen und Jungen als Rentner. Zwar sind die 10er an unserer Schule mittlerweile die „Oldies“, doch der Anblick der älteren Herrschaften ließ sogar die Weihnachtsfrau schmunzeln.

Und wenn es im Unterricht plötzlich krachte, weil ein Gehstock umfiel, dann waren alle Senioren wieder hellwach!

 

Mottowoche Klasse 10 / Dienstag

 

Der Dienstag stand unter dem Motto „Geschlechtertausch“ und „Schlabber-Kleidung“ (auch ‚sozial unverträglich genannt‘).

So mancher Schüler war als „Dame“ kaum wiederzuerkennen und einige Mitglieder der „Ghetto-Szene“ blühten in ihren Rollen richtig auf. Welch‘ ungeahnte schauspielerische Talente sich doch in unseren 10ern verbergen!

 

Mottowoche Klasse 10 / Mittwoch

 

„Back to the 80’s!“

…ganz im Zeichen der 80er Jahre. Hippe Frisuren, lässige und knallbunte Klamotten…ob Trainingsjacke, Schlaghose oder Schweißband – die Vielfalt im Klassenzimmer war durchaus erfrischend!

 

Mottowoche Klasse 10 / Donnerstag

 

Die Mottowoche nahm am Donnerstag mit dem Thema „Highschool“ ihren Lauf und endete am Freitag am „Strand“.

Bleibt zu hoffen, dass sich das Wetter davon anstecken lässt und wir endlich die Badehose in Reichweite legen können.

Unsere zehnte Klasse hatte jedenfalls sichtlich Spaß und kann nun in die langerwartete Prüfungszeit starten! Viel Erfolg!

 

 

 

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